Es war einer dieser Vormittage, an denen der Conti-Campus noch etwas quirliger wirkt als sonst: Mit einer stimmungsvollen Welcome Reception hat die Fakultät die 21. HISSEMA sowie das BIP eröffnet und damit fünf bzw. zwei intensive Wochen des internationalen Lernens eingeläutet.
42 Studierende aus Nordamerika, Europa und Asien sind in diesem Sommer in Hannover zu Gast: von der California State Polytechnic University Pomona über Partneruniversitäten in Kanada und Vietnam bis hin zu EULiST-Hochschulen aus Schweden, Finnland, Italien, Spanien, Griechenland und Polen. Gemeinsam bringen sie nicht nur akademische Perspektiven, sondern auch Geschichten, Erfahrungen und Erwartungen aus ganz unterschiedlichen Hochschulkulturen mit.
Schon der Auftakt machte deutlich, worum es in den kommenden Wochen gehen wird: um Austausch, Offenheit und das Lernen über Grenzen hinweg. Zwischen kurzen Begrüßungsreden, persönlichen Vorstellungen der Heimatuniversitäten und ersten Begegnungen entstand schnell eine Atmosphäre, die gleichermaßen herzlich wie international war – genau jener besondere Mix, der die HISSEMA seit über zwei Jahrzehnten prägt. Prof. Dr. Andrea Schneider und Prof. Aleksandar Petreski von der Jönköping International Business School sowie Prof. Dr. Ekaterina Chernobai, die Nachfolgerin von Carsten Lange von der California State Polytechnic University Pomona, rundeten die Veranstaltung mit ihren Beiträgen ab.
Dass dieser Start so reibungslos und einladend gelang, ist vor allem dem Team des Auslandsbüros, Berit Sellmer, Alicia Hilken und den studentischen Mitarbeitenden, zu verdanken. Mit Sorgfalt, viel organisatorischem Feingefühl und spürbarer Leidenschaft hat das Team die Ankunft, den Auftakt und das umfangreiche Programm vorbereitet – von Lehrveranstaltungen und Gastvorträgen bis hin zu Exkursionen, kulturellen Aktivitäten und gemeinsamen Abenden mit lokalen Studierenden. Hinter der entspannten Stimmung des Eröffnungstags steckt eine beeindruckende Planungsleistung, die internationalen Austausch überhaupt erst lebendig macht.
In den kommenden Wochen erwarten die Teilnehmenden drei thematische Kurse – von International Management and Economics über German Economy and the European Union bis zu German Business, Culture & Language. Ergänzt wird das akademische Programm durch Unternehmensimpulse, Stadt- und Campusführungen, kulturelle Erlebnisse und zahlreiche informelle Begegnungen.
Kurz gesagt - fünf Wochen, in denen Hannover für viele ein Stück Zuhause auf Zeit wird und für alle ein Ort, an dem Internationalisierung nicht nur diskutiert, sondern gelebt wird.
Weitere Impressionen vom Auftakt am 16. Juni finden Sie hier
Autorin: Birgitt Baumann-Wohlfahrt