Logo Leibniz Universität Hannover
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Logo Leibniz Universität Hannover
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
  • Zielgruppen
  • Suche
 

Hinweisblatt für Doktoranden an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (Stand: Januar 2017)

1.   Die Schritte des Promotionsverfahrens in der Übersicht

Der Weg zur Promotion gliedert sich in folgende Schritte: 

  • Themenabsprache mit einem Mitglied des Promotionskollegiums,
  • Antrag auf Annahme eines Doktoranden und Immatrikulation im  Promotionsstudium,
  • Vortrag im Rahmen des Forschungsseminars,
  • Vortrag auf einer auswärtigen wissenschaftlichen Tagung,
  • Abgabe der Dissertation und Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens,
  • Disputation,
  • Veröffentlichung der Dissertation,
  • Verleihung des Titels: Dr. rer. pol.

Im Folgenden werden diese Schritte näher erläutert. Im Laufe des Verfahrens sind eine Reihe von Formularen auszufüllen und abzugeben. Diese Formulare sind in unterschiedlichen Farben gehalten und im Dekanat erhältlich. Sofern nicht anders erwähnt, steht Frau Frauke Gehrmann-Schröder im Dekanat  für  weitere  Informationen  zu  allen  Phasen  des  Promotionsverfahrens  zur Verfügung (Tel: 0511/762 19897; gehrmannwiwi.uni-hannover.de).

2.   Themenabsprache

Jeder  Doktorand  benötigt  einen  Betreuer  für  sein  Promotionsvorhaben.  Mit  ihm  wird  das  Thema oder das Arbeitsgebiet abgesprochen; ohne Betreuer ist eine Annahme als Doktorand nicht möglich. Der  Betreuer  muss  Mitglied  des  Promotionskollegiums  der  Wirtschaftswissenschaftlichen  Fakultät sein; das sind nach § 3 der Promotionsordnung alle Mitglieder der Hochschullehrergruppe und die übrigen habilitierten Mitglieder und Angehörigen der Fakultät. 

Das Promotionsverfahren benötigt ein besonderes Vertrauensverhältnis zwischen Doktoranden und Betreuer. Dabei kann es naturgemäß zu Konflikten kommen, insbesondere wenn der Betreuer bei internen Promotionen gleichzeitig als Vorgesetzter fungiert. Daher sollten zu Beginn des Verfahrens die gegenseitigen Anforderungen und Erwartungen sowie Rechte und Pflichten geklärt und möglichst schriftlich fixiert werden.

3.   Annahme als Doktorand an der Fakultät

Potentielle  Doktoranden  sollten  sich  schon  zu  Beginn  ihrer  Promotionszeit  um  die  Annahme  als Doktorand an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät kümmern. Hierzu muss dem Dekanat eine Betreuungsvereinbarung sowie eine schriftliche  Bestätigung  (grünes  Formular)  des  Betreuers  des  Promotionsvorhabens  vorgelegt werden  (§  5  Promotionsordnung).  Außerdem  benötigt  das  Dekanat  einen  unterschriebenen Lebenslauf  des  neuen  Doktoranden  und  seine  Diplom-  bzw.  Masterurkunde  mit  zugehörigem Zeugnis und Notenspiegel. Nach Absprache können die Unterlagen im Original im Dekanat kopiert und als gesehen bescheinigt werden. Eine vorherige Beglaubigung ist in diesen Fällen nicht nötig. Ausländische Urkunden und Zeugnisse müssen in der Regel vorab übersetzt und beglaubigt werden.  Ob  Unterlagen  in  englischer  Sprache  zu  übersetzen  sind,  sollte  im  Einzelfall  mit  dem Dekanat geklärt werden.
 
Potenzielle Doktoranden müssen vor ihrer Annahme schriftlich bestätigen, dass sie im angestrebten Promotionsverfahren  keine  Dienste  einer  gewerblichen  Promotionsvermittlung  oder  –beratung  in Anspruch genommen haben bzw. nehmen werden (blaues Formular).
 
Es sind also folgende Unterlagen vorzulegen: 

  • Grünes Formular „Annahme eines Doktoranden“,
  • Betreuungsvereinbarung
  • Blaues  Formular  „Doktoranden-Erklärung  zum  Verzicht  auf  die  Dienste  gewerblicher Promotionsvermittlung oder –beratung“,
  • Lebenslauf,
  • Diplom- bzw. Masterurkunde, Zeugnis und Notenspiegel.

Mit der Annahme garantiert die Fakultät dem Doktoranden die Betreuung der Dissertation für die kommenden  sechs  Jahre.  Die  Annahme  erlischt  automatisch,  kann  aber  auf  Wunsch  des Doktoranden  auch  vorher  zurückgenommen  werden.  Über  die  Annahme  wird  eine  schriftliche Bestätigung ausgestellt.
 
Mit  der  Annahme  können  Auflagen,  wie  z.  B.  der  Erwerb  von  Kreditpunkten  in  bestimmten Veranstaltungen      der      Fakultät,      verbunden      sein,      wenn      der      Doktorand      keinen wirtschaftswissenschaftlichen  Diplom-  oder  Mastergrad  einer  deutschen  Universität  besitzt.  In diesem  Fall  müssen  die  Doktoranden  die  in  den  benannten  Veranstaltungen  üblichen  Prüfungen ablegen. Zur Prüfung ist eine Anmeldung im Studiendekanat erforderlich. Die Prüfer teilen das  Prüfungsergebnis  (  „bestanden/nicht  bestanden“)  dem  Studiendekanat  mit.  Nähere Informationen zu den Prüfungsmodalitäten gibt Frau Nicole May im Studiendekanat (Tel: 0511/762 5658; maywiwi.uni-hannover.de).

4.   Immatrikulation als Promotionsstudent

Doktoranden sollen sich als Promotionsstudierende einschreiben (§ 9 Abs. 2 NHG). Hierzu zählen Prüfungsleistungen aufgrund von Auflagen, die bei der Annahme festgelegt wurden (siehe Punkt 3), die  Begutachtung  der Dissertation sowie die Disputation (siehe Punkt 7). Die Immatrikulationsbescheinigung ist im Dekanat vorzulegen.
 
Doktoranden,  die  bisher  noch  nicht  für  ein  Studium  an  der  Leibniz  Universität  Hannover eingeschrieben  sind,  können  die  Online-Einschreibung  zur  Promotion  nutzen.  Doktoranden,  die bereits  Student  der  Leibniz  Universität  Hannover  sind,  finden  hier  einen  Fachwechselantrag,  mit dem sie ihr Studienziel auf eine Promotion in Wirtschaftswissenschaften ändern können. Die Anzahl der Fachsemester wird dann fortgeführt und beginnt nicht mit Semesterzahl 1. 
 
Dem  Immatrikulationsamt  muss  die  schriftliche  Annahmebestätigung  der  Fakultät  vorgelegt werden.  Promotionsstudenten  entrichten  keine  Studiengebühren,  sondern  zahlen  lediglich  die Verwaltungsgebühren  (Studentenwerk  etc.)  sowie  das  Semesterticket.  Eine  Immatrikulation  als Doktorand ist grundsätzlich auch während des laufenden Semesters möglich, jedoch muss stets der volle Semesterbeitrag gezahlt werden.
 
Nähere  Auskünfte  zu  den  Dokumenten,  die  für  eine  Immatrikulation  eingereicht  werden  müssen (diese variieren, je nachdem ob man an der hiesigen Universität studiert bzw. sich zwischenzeitig exmatrikuliert    hat),    erteilt    das    Immatrikulationsamt    der    Leibniz    Universität    Hannover (Tel: 0511/762 2020; studiumuni-hannover.de).

5.   Vortrag im Rahmen des Forschungsseminars und auf einer auswärtigen wissenschaftlichen Tagung

Jeder  Doktorand  muss  im  Laufe  seiner  Promotionszeit,  aber  vor  Abgabe  der  Dissertation,  einen Vortrag  im  Forschungsseminar  der  Wirtschaftswissenschaftlichen  Fakultät  halten.  Frau Gehrmann-Schröder   (Tel: 0511/762 19897;   gehrmannwiwi.uni-hannover.de)   vom Dekanat ist für die Organisation des Seminars zuständig und nimmt Vortragsanmeldungen entgegen.
 
Ein weiterer wissenschaftlicher Vortrag des Doktoranden auf einer auswärtigen Tagung ist ebenfalls Pflicht. Ein entsprechender Nachweis muss im Dekanat spätestens bei Abgabe der Dissertation vorlegt werden.. 

6.   Abgabe der Dissertation und Eröffnung des Verfahrens

Laut § 2 der Promotionsordnung der Fakultät ist die Dissertation eine „in deutscher oder englischer Sprache  verfasste  wirtschaftswissenschaftliche  Abhandlung“.  Die  klassische  Form  der  Dissertation besteht  in  der  Erstellung  einer  Monographie,  zunehmend  setzt  sich  aber  die  „kumulative Dissertation“  durch.  Hierbei  bestehen  die  einzelnen  Kapitel  der  eingereichten  Dissertation  aus eigenständigen   Aufsätzen.   Diese   dürfen   in   Ko-Autorenschaft   verfasst   und   auch   bereits veröffentlicht  sein.  Thema  und  Form  der Dissertation  werden  in  Absprache  mit  dem  Betreuer  des Promotionsvorhabens festgelegt.
 
Das eigentliche Promotionsverfahren wird mit der Abgabe der Dissertation und einem „Antrag auf Eröffnung eines Promotionsverfahrens“ (lila Formular) eröffnet. Beizufügen sind die erforderlichen Erklärungen  und  Nachweise  nach  §  6  Abs.  1  der  Promotionsordnung,  soweit  sie  nicht  schon  im Dekanat vorliegen, sowie eine Immatrikulationsbescheinigung nach § 9 Abs. 2 NHG.
 
Dabei  können  vom  Doktoranden  Vorschläge  für  die  Zusammensetzung  der  Prüfungskommission gemacht   werden.   Diese   besteht   in   der   Regel   aus   drei   (oder   fünf)   Mitgliedern   des Promotionskollegiums  (siehe  Punkt  2)  und  einem  Vertreter  ohne  Stimmrecht  aus  der  Gruppe  der promovierten  Mitarbeiter.  Auch  die  Mitgliedschaft  auswärtiger  Professoren  ist  möglich, solange sie in der Prüfungskommission nicht die Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder haben.
 
Außerdem kann auf dem Antrag zur Eröffnung des Verfahrens die Zustimmung verweigert werden, dass  die  Arbeit  an  externe  Dienste  zur  Plagiatsüberprüfung  durch  eine  entsprechende  Software übermittelt wird.
 
Die Dissertation ist in drei gebundenen Exemplaren sowie einer elektronischen Fassung abzugeben. Die gebundenen Exemplare müssen das Titelblatt „vorgelegte Dissertation“ enthalten. Ein Muster ist hier  online  verfügbar.  (Das  Titelblatt  „revidierte  vorgelegte  Dissertation“  wird  nur  bei  der Einarbeitung  von  Auflagen  benötigt,  das  Titelblatt  „genehmigte  Dissertation“  wird  erst  bei  der Veröffentlichung verwendet.) Die Eröffnung des Promotionsverfahrens wird vom Dekanat schriftlich bestätigt.
 
Es sind also folgende Unterlagen vorzulegen: 

  • Lila Formular „Antrag auf Eröffnung eines Promotionsverfahrens“,
  • 3 gebundene Exemplare der Dissertation (Spiralbindungen sind nicht zugelassen),
  • eine elektronische Version der Dissertation,
  • Immatrikulationsbescheinigung

7. Gutachten und Disputation

Mit  der  Eröffnung  des  Promotionsverfahrens  setzt  das  Dekanat  eine  Prüfungskommission  (siehe Punkt  6)  ein.  Zwei  Mitglieder  der  Prüfungskommission  (i.d.R.  der  Betreuer  und  ein  weiterer Gutachter)  erstellen  binnen  drei  Monaten  je  ein  Gutachten,  in  dem  die  Dissertation  nach  den Notenstufen gemäß § 7 Abs. 1 der Promotionsordnung bewertet wird.
 
Die Gutachter können Auflagen formulieren, die vor Drucklegung der Dissertation zu erfüllen sind.  Hierüber informieren die Gutachter das Dekanat mit dem Formular (rosa) „Promotionsordnung § 7 (1) Festlegung von Auflagen“. Das Dekanat benachrichtigt den Doktoranden über die Auflagen. 
 
Sobald  beide  Gutachten  vorliegen,  beginnt  eine  vierwöchige  Auslagefrist,  während  der  alle Mitglieder des Promotionskollegiums sich schriftlich zur Annahme, Ablehnung oder Bewertung der Dissertation äußern können. Die Dissertation ist angenommen, wenn beide Gutachten mindestens die  Note  „rite“  vergeben  und  kein  zusätzliches  Votum  vorliegt.  Sie  ist  abgelehnt,  wenn  beide Gutachten   zum   Urteil   „non   sufficit“   gelangen.   In   den   übrigen   Fällen   entscheidet   die Prüfungskommission über die Annahme der Arbeit. 
 
Nach  Ablauf  der  Auslagefrist  und  Annahme  der  Dissertation  kann  die  Disputation  (mündliche Verteidigung) vor der Prüfungskommission stattfinden. Der Termin der Disputation sollte rechtzeitig mit der Prüfungskommission abgestimmt werden und dem Dekanat mitgeteilt werden,  da eine zweiwöchige  Einladungsfrist  zu  beachten  ist.  Die  Disputation  ist hochschulöffentlich.
 
Im  Anschluss  an  die  Disputation  entscheidet  die  Prüfungskommission  über  das  Bestehen  der Disputation und, bei positivem Ergebnis, über das Gesamtprädikat der Promotion. 

8. Genehmigung zur Veröffentlichung

Dissertationen müssen nach erfolgreicher Disputation veröffentlicht werden (siehe Punkt 9). Dies darf  aber  erst  erfolgen,  nachdem  das  Dekanat  die  endgültige  Fassung  der  Dissertation  zur Veröffentlichung genehmigt hat. 
 
Eine Genehmigung zur Veröffentlichung der Dissertation erteilt das Dekanat nur, wenn hierzu das Einverständnis  beider  Gutachter  auf  dem  Formular  „Genehmigung  der  Veröffentlichung  der Dissertation nach § 11 (1) der Promotionsordnung“ (gelb) vorliegt.
 
Hier sind mehrere Fälle zu unterscheiden:
 
Wurden von den Gutachtern keine Auflagen gemacht und handelt es sich um eine nicht-kumulative Dissertation (Monographie), so unterschreiben die Gutachter das gelbe Formular nach Beendigung der Disputation in einem durch das Dekanat vorbereiteten Exemplar der Dissertation.
 
Wurden  von  den  Gutachtern  keine  Auflagen  gemacht,  handelt  es  sich  aber  um  eine  kumulative Dissertation, so reicht der Doktorand ein Exemplar der zur Veröffentlichung bestimmten Version der Dissertation  im Dekanat ein.  Dieses  Exemplar  enthält  eingeklebt  das  gelbe  Formular,  auf dem der Doktorand zuvor die Genehmigung zur Veröffentlichung beider Gutachter eingeholt hat.
 
Muss  die  Dissertation  aufgrund  von  Auflagen  überarbeitet  werden  (siehe  Punkt  8),  so  liefert  der Doktorand drei Exemplare der überarbeiteten Fassung an das Dekanat, wobei das Titelblatt „revidierte vorgelegte Dissertation“ zu verwenden ist. Ein Muster ist hier online verfügbar. Danach wird das Dekanat das Einverständnis zur Veröffentlichung auf dem gelben Formular bei den Gutachtern einholen.

9. Veröffentlichung der Dissertation, Promotionsurkunde und Doktorgrad

Von jeder Dissertation sind gemäß § 11 Abs. 3 der Promotionsordnung innerhalb eines Jahres nach Bestehen der Disputation Pflichtexemplare an die TIB abzuliefern. Hinweise zur Veröffentlichung der Dissertation finden sich auf den Internetseiten der Dissertationsstelle der Universitätsbibliothek (TIB) sowie in § 11 der Promotionsordnung. Es darf nur die vom Dekanat genehmigte Fassung veröffentlicht werden (allenfalls mit unwesentlichen Änderungen).
 
In  die  Pflichtexemplare  muss  das  Titelblatt  für  die  „genehmigte  Dissertation“  eingebunden  bzw. eingeklebt sein. Ein Muster ist hier online verfügbar. Für die Veröffentlichung der Dissertation sowie für  die  Anzahl  der  Pflichtexemplare  gelten  die  allgemeinen  Richtlinien  zur  Ablieferung  von Dissertationen.
 
Bei Vorliegen der Bescheinigung über die Ablieferung der Pflichtexemplare und nach Überprüfung durch  das   Dekanat,  ob  die  abgelieferten  Exemplare  der  genehmigten  Fassung  entsprechen, wird  die  Urkunde  erstellt  und  ausgehändigt.  Der  Doktorgrad  darf  erst  nach  Überreichung  der Urkunde geführt werden.
 
Im Interesse einer zügigen Veröffentlichung ihrer Dissertation sollten sich Doktoranden bereits im Endstadium   des   Promotionsprozesses   mit   Verlagen   in   Verbindung   setzen,   um   Fragen   der Veröffentlichung zu klären. Eine schnelle Alternative ist die elektronische Veröffentlichung bei der TIB,  welche  in  den  allgemeinen  Richtlinien  zur  Ablieferung  von  Dissertationen  erläutert  wird. Die elektronische Veröffentlichung steht einer späteren Verlagspublikation nicht im Wege. Da die elektronische  Dissertation  frei  online  verfügbar  ist,  besteht  aber  die  Gefahr,  dass  Verlage  kein Interesse  mehr  an  der  Publikation  haben.  Der  Doktorand  sollte  also  vor  der  elektronischen Veröffentlichung diese mit Verlagen absprechen.
 
Wenn  Teile  der  Dissertation  bereits  in  Zeitschriften  oder  als  Diskussionspapiere  veröffentlicht wurden,  soll  dies  durch  entsprechende  Hinweise  in  der  Dissertation  deutlich  gemacht  werden. Hierbei  sind  Fragen  des  Copyrights  zu  bedenken,  denn  in  der  Regel  tritt  man  bei  einer Veröffentlichung in Zeitschriften Verwertungsrechte an den Zeitschriftenverlag ab. Wenn bereits in Zeitschriften  veröffentlichte  Texte  in  der  Dissertation  im  Wesentlichen  unverändert  übernommen werden,   verlangt   bei   einer   elektronischen   Veröffentlichung   die   TIB   bzw.   bei   einer Buchveröffentlichung der jeweilige Verlag den Nachweis der Zustimmung des Zeitschriftenverlages. Nach der Erfahrung der TIB geben die Verlage in der Regel diese Zustimmung. Manche Verlage erlauben   die   Veröffentlichung   im   Rahmen   einer   Dissertation   bereits   in   ihren   Copyright-Vereinbarungen.  Bei  einigen  großen  Verlagen  kann  man  dieses  Recht  auch  online  und  meist kostenlos  erwerben.  Falls  der  Zeitschriftenverlag  die  Veröffentlichungsrechte  nicht  abtritt,  kann eine  genehmigte  Dissertation  auch  mit  bibliographischen  Angaben  des  jeweiligen  Kapitels veröffentlicht werden. 

10. Verhalten bei wissenschaftlichem Fehlverhalten und Vermittlung bei Konflikten

Der  wissenschaftliche  Prozess  benötigt  Regeln,  die  bei  der  Forschungstätigkeit  ständig  zu berücksichtigen sind. Einen knappen Überblick enthält der § 1 der Richtlinie der Leibniz Universität Hannover  zur  Sicherung  guter  wissenschaftlicher  Praxis.  Dort  ist  auch  beschrieben,  wie  bei  der Kenntnis über die Verletzung dieser Regeln, z. B. durch Erstellen und Verwenden falscher Angaben oder Verletzung geistigen Eigentums durch unvollständiges Zitieren, vorgegangen werden soll. Jeder Doktorand,  der  von  einem  derartigen  wissenschaftlichem  Fehlverhalten  Kenntnis  erhält,  soll  sein Wissen  einer  Vertrauensperson  oder  deren  Stellvertreter  mitteilen.  Diese  müssen  alle  Angaben vertraulich   behandeln   und   beraten   über   die   weitere   Vorgehensweise.   Eine   Liste   der Vertrauenspersonen finden Sie hier.
 
Bei  Konflikten  zwischen  dem  Doktoranden  und  seinem  Betreuer kann die Schiedsstelle der Graduiertenakademie www.graduiertenakademie.uni-hannover.de/schiedsstellega.html sowohl vom Doktoranden als auch vom Betreuer an Anspruch genommen werden.

11. Vertretung in Gremien der Universität

Doktoranden,  die an der Hochschule hauptberuflich (mit mindestens der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit/Dienstaufgaben)   beschäftigt   sind,   gehören  zur   Mitarbeitergruppe,   die   übrigen Doktoranden   zur   Gruppe   der   Studierenden   (NHG   §   16   Abs.   2   Satz   6).   Vertreter   der Mitarbeitergruppe    im    Fakultätsrat    werden    alle    zwei    Jahre    gewählt,    Vertreter    der Studierendengruppe  jedes  Jahr.  Es  kann  vorkommen,  dass  an  der  Universität  beschäftigte Doktoranden auf Grund der Einschreibung als Promotionsstudierende vom Wahlamt in der Gruppe der  Studierenden  geführt  werden.  Vor  jeder  Wahl  sollten  sie  daher  dem  Wahlamt  erklären,  in welcher Gruppe sie stimmen oder kandidieren wollen.
 
Neben  dem  Fakultätsrat  sind  auch  Berufungs-  und  Studienkommissionen  mit  Vertretern  der Mitarbeiter- und der Studierendengruppe besetzt. 

12. Graduiertenakademie und Doktorandennetzwerk

Als   zentrale   Koordinations-   und   Serviceeinrichtung   vernetzt   die   Graduiertenakademie   alle Programme  für  Doktoranden  der  Leibniz  Universität  Hannover  und  bietet  allen  Promovierenden umfassende Beratungs-, Weiterbildungs- und Förderangebote. Die Angebote werden von einem Rat entwickelt, in dem u. a. auch ein Vertreter der Doktoranden der Fakultät Mitglied ist. Das aktuelle Programm finden Sie auf der Homepage der Graduiertenakademie.   

13. Email-Verteiler

Das  Institut für Wirtschaftsinformatik betreut drei Emailverteiler für die Fakultät:

  • Im  Verteiler  externe_doktorandeniwi.uni-hannover.de  befinden  sich  die  Emailadressen  aller extern Promovierenden (sowie externen Habilitanden) der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät.
  • Im  Verteiler  interne_doktorandeniwi.uni-hannover.de  befinden  sich  die  Emailadressen  aller intern Promovierenden der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät.
  • Der  Verteiler  promovierte_mitarbeiteriwi.uni-hannover.de  beinhaltet  die  Emailadressen  aller promovierten   Mitarbeiterinnen   und   Mitarbeiter   (sowie   sonstige   Mitarbeiter,   jedoch   keine Professoren/Professorinnen und Sekretärinnen) der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät.

Neue Doktoranden bzw. Mitarbeiter schicken bitte eine Email mit Angabe des betreuenden Instituts und dem Hinweis, ob sie intern oder extern promovieren, an:  wiwiverteileriwi.uni-hannover.de.

14. Wichtige Links und Quellen für weitere Informationen

Website der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
http://www.wiwi.uni-hannover.de/
 
Frau Frauke Gehrmann-Schröder im Dekanat:      gehrmannwiwi.uni-hannover.de
Frau Nicole May im Studiendekanat:       maywiwi.uni-hannover.de

 
Graduiertenakademie der Leibniz Universität Hannover:
http://www.graduiertenakademie.uni-hannover.de/de/

Hochschulbüro für Internationales: http://www.international.uni-hannover.de/dok_postdocs.html

Promotionsordnung PDF Download
 
Immatrikulation:
http://www.uni-hannover.de/de/studium/immatrikulation/bewerbung/promotion/index.php 
 
Internetseiten der Dissertationsstelle:
 https://www.tib.eu/de/publizieren-archivieren/dissertationen-und-habilitationen/ 
 
Allgemeine Richtlinien zur Ablieferung von Dissertationen:
http://www.tib.uni-hannover.de/de/tibub/ueber-uns/spezialsammlungen/dissertationen-habilitationen.html
 
Überfachliche Promotionsbegleitung:
http://www.personalweiterbildung.uni-hannover.de/veranstaltungen-27.html