Forschungsschwerpunkt Gesundheit und Bevölkerung

ZIEL

Das Ziel unseres Forschungsschwerpunkts „Gesundheit und Bevölkerung“ ist es exzellente Forschung an der Schnittstelle zwischen Gesundheit und demografischen Entwicklungen wie z.B. Migration, Arbeit, Bildung und Digitale Transformation zu betreiben, die national und international sichtbar ist.

FORSCHUNGSFRAGEN

Gesundheit und Bevölkerung beeinflussen sich wechselseitig. Die Gesundheit wird einerseits durch viele individuelle und strukturelle Faktoren beeinflusst. Andererseits ist sie selbst ein wichtiger Input für diese Faktoren und damit für die Wohlfahrt der sich demographisch entwickelnden Gesellschaft insgesamt. Relevante Einflussfaktoren umfassen neben der demografischen Entwicklung und Migration, den technologischen Fortschritt und Innovationen, den Klimawandel, öffentliche Finanzen, medizinische Versorgungsstrukturen, globale Vernetzung sowie gesellschaftliche und politische Präferenzen. Die Veränderungen dieser Faktoren werden maßgeblich das Wechselspiel zwischen Gesundheit und Bevölkerung bestimmen und stehen deshalb im Fokus unserer Forschung. Unser Forschungsschwerpunkt untersucht außerdem Fragen, wie sich die demografischen Veränderungen in der Fertilität, Mortalität, Morbidität und Migration auf die Gesundheit und das Gesundheitswesen auswirken und dadurch direkt oder indirekt für den Arbeitsmarkt, die Bildung und die Digitale Transformation bedeutsam sind und vice versa. Ansätze zur Optimierung von Finanzierung und Strukturen sowie die Gestaltung individuellen Verhaltens in diesem Wechselverhältnis sind ebenfalls Gegenstand unserer Forschung. Eine wissenschaftlich valide Identifikation der Effekte ist dabei essentiell und zentral. Dadurch kann durch unseren Forschungsschwerpunkt auch ein thematisch umfassender und methodisch fundierter, wissenschaftlicher Beitrag zur Unterstützung aller Entscheidungsträger geschaffen werden.

BEISPIELE

  • Welche Finanzierungsform oder Wettbewerbsstruktur liefern bestmögliche Qualität der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung ohne Ressourcen zu verschwenden?
  • Gibt es Beziehungen zwischen den Notwendigkeiten, das Gesundheitswesen zu gestalten und dem Klimawandel? Was können wir aus anderen Ländern lernen, z.B. von Japan oder Thailand und Vietnam?
  • Wie kann die IT-basierte Telemedizin eingesetzt und Ärzte wie Patienten in die Implementierung eingebunden werden, so dass eine Gesellschaft davon profitiert?
  • Wie effektiv sind neue Medizintechnologien im Vergleich zu alten oder Präventionsmaßnahmen im Vergleich zur vermiedenen Behandlung?
  • Wie können Individuen systematisch motiviert werden, gegen Übergewicht oder ihr Suchtverhalten vorzugehen? Soll gesundheitsschädigendes Verhalten im Rahmen von Rationierung sanktioniert werden?
  • Welchen Einfluss hat Gesundheit auf den Arbeitsmarkterfolg?
  • Welchen Einfluss haben Bildung oder Migration auf Gesundheit?

SPRECHERIN

Prof. Dr. Annika Herr
Address
Otto-Brenner-Straße 7
30159 Hannover
Building
Room
203
Prof. Dr. Annika Herr
Address
Otto-Brenner-Straße 7
30159 Hannover
Building
Room
203