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Zwischen digitalem Euro und Green Finance: neue Fronten der Zentralbankpolitik?

Zwischen digitalem Euro und Green Finance: neue Fronten der Zentralbankpolitik?

© Sarayut iStock

Ist ein digitaler Euro der Weg zu mehr Wachstum oder eine Gefahr für die Finanzstabilität? Die wachsende Abhängigkeit von nichteuropäischen Infrastrukturen im europäischen Markt für Zahlungsdienste hat dazu geführt, dass der Zahlungsverkehr in der politischen Diskussion zunehmend als eine Branche mit strategischer Bedeutung für die europäische Souveränität gesehen wird. Wie kann also europäischen Verbrauchern und Unternehmen eine sichere, effiziente und bequeme Alternative zu den Plattform-Angeboten globaler Big-Tech-Unternehmen geboten werden?

2013 wurden weltweit Green Bonds mit einem Volumen von 11 Milliarden Euro emittiert, 2020 waren es bereits 224 Milliarden Euro. Der Markt für grüne Finanzierungen wächst und Politik und Regulatorik werden den Druck in den nächsten Jahren kontinuierlich erhöhen. Der Kampf gegen den Klimawandel ist kein Steckenpferd von Umweltaktivisten, sondern ein entscheidender Faktor für die Wirtschafts- und Finanzsysteme.

Die Entwicklung einer digitalen Währung und die Förderung nachhaltiger Finanzierungsinstrumente sind zwei Beispiele praktischer Zentralbankpolitik.

In der Reihe ‚HCF-Praxisvorträge‘ gibt Stephan Frhr. von Stenglin, Präsident der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt am 1. Juni 2021 ab 17.00 Uhr Auskunft zu diesen und weiteren aktuellen Herausforderungen auf den Geschäftsfeldern der Deutschen Bundesbank.

Die Initiatoren des Hannover Center of Finance e. V. freuen sich auf eine lebhafte, digitale Diskussion.

Details zu dieser und weiteren Veranstaltungen der Reihe ‚HCF-Praxisvorträge‘ finden Sie hier.

https://www.hcf.uni-hannover.de/de/veranstaltungen-und-wissensaustausch/aktuelle-veranstaltungen/

 

 

Autorin: Birgitt Baumann-Wohlfahrt