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Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
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Institut für Controlling
www.controlling.uni-hannover.de
Direktor:
Prof. Dr. Jens Robert Schöndube


Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Controlling

 
 

Gegenstand

Controlling dient der Steuerung und Koordination von Entscheidungen in Unternehmungen, Organisationen und Institutionen. Als akademische Disziplin analysiert das Controlling die Generierung und Aufbereitung von Information zur Lösung von Koordinations- und Steuerungsproblemen. Diese Probleme sind häufig durch eines oder mehrere der folgenden Elemente gekennzeichnet: Unsicherheit, Zielkonflikte, asymmetrische Information und beschränkte Informationsverarbeitungskapazität. Zur Lösung solcher Probleme verknüpft das Controlling wesentliche Erkenntnisse vieler Teildisziplinen der Wirtschaftswissenschaft sowie anderer Informationsdisziplinen und entwickelt diese anwendungsorientiert weiter.

Forschung und Lehre

Das Institut für Controlling legt in Forschung und Lehre hohen Wert auf eine analytisch-ökonomische Fundierung der Analyse. In der Lehre steht die problembezogene Schulung des analytischen Denkvermögens im Vordergrund. Dies soll die Absolventen in die Lage versetzen, für unterschiedliche Koordinationsprobleme in der Praxis Lösungsansätze zu entwickeln. Die Lehrveranstaltungen beschäftigen sich unter anderem mit der Bedeutung von Opportunitätskosten für Entscheidungen, der Ausgestaltung von Anreizsystemen für die Verhaltenssteuerung und der Koordinationswirkung von Verrechnungspreis-, Kennzahlen- und Budgetierungssystemen.

Ergänzend zu diesen Inhalten in den Vertiefungsveranstaltungen wird eine Grundlagenveranstaltung zur Internen Unternehmensrechnung sowie eine Veranstaltung zur  Entscheidungs- und Spieltheorie angeboten.

Die Forschung des Instituts für Controlling verfolgt das Ziel, Steuerungs- und Koordinationsprobleme ökonomisch zu modellieren und zu analysieren. Neben der Analyse von Anreizsystemen für Zwecke der Verhaltenssteuerung,  befasst sich die Forschung schwerpunktmäßig mit der ökonomischen Analyse von Corporate Governance-Vorschriften.  Konkrete Projekte umfassen den Vergleich von Performancemaßen in dynamischen Anreizsystemen, den Wert von Information in multi-task-Leistungsturnieren sowie die Anreizwirkung einer erfolgsabhängigen Entlohnung des Aufsichtsrates.

Kooperationen

Enge Kooperationen bestehen mit in- und ausländischen Partnerinstituten sowie im Rahmen von Abschluss- und Projektarbeiten mit Unternehmen und Organisationen.

 

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