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Vertiefungsfach Versicherungsbetriebslehre

Aufbau

Das Vertiefungsfach umfasst im Masterstudiengang Wirtschaftsingenieur (4 Semester) insgesamt 25 Leistungspunkte. Verpflichtend ist nur das erste obligatorische Modul (Pflichtmodul), welches im 2. Semester (Sommersemester) zu belegen ist.

DIe fakultativen Module (Wahlpflichtmodule) im Umfang von 20 Leistungspunkten sind während der Semester 1-4 zu absolvieren, wobei ein Modul durch eine Seminarleistung erbracht werden muss. Mit jedem Modul werden, falls nicht anders gekennzeichnet, 5 Leistungspunkte erworben.

SoSe 2017

WS 17/18

SoSe 2018

Pflichtmodul (PO 2012)

Risiko- und Versicherungstheorie

X


X

Seminar

Seminar Risiko und Versicherung

X

X

X

Seminar Krankenversicherung und Gesundheitsökonomie

X

X

X

Seminar: Aktuelle Herausforderungen in der Versicherungswirtschaft

X

 

 

Seminar: Gesundheitssysteme und Gesundheitsökonomie

X

 

 

Fakultative
Module / Wahlpflichtmodule
1

Versicherungsmarkt und -entwicklung

 

X

 

Risikomanagement in Finanzdienstleistungsunternehmen

X

 

X

Controlling im Versicherungsbetrieb

X

 

Versicherungsrecht

 

 


Banken- und Versicherungsaufsicht

 

X

 

Gesundheitsökonomie und Gesundheitssystemforschung
(Einführung in die Krankenversicherung und Gesundheitsökonomie)

X

X

 

Distribution Theory

X

 

X

1 Voraussichtliches Angebot


Gegenstand

Das Vertiefungsfach Versicherungsbetriebslehre hat die ökonomischen Dimensionen der Versicherungswirtschaft zum Gegenstand, wobei ein Schwerpunkt auf theoretischen und empirischen Untersuchungen der Versicherungsmärkte liegt. Versicherungsbetriebslehre ist somit eine Branchenbetriebslehre, die alle Aspekte und Ausprägungen von Unternehmen der Versicherungswirtschaft und der Versicherungsmärkte umfasst.

Zielsetzung

Das Studium des Vertiefungsfachs Versicherungsbetriebslehre baut auf den Erkenntnissen der Entscheidungstheorie unter Unsicherheit auf. Es vermittelt einen Einblick in Risikomanagementtechniken und die Führung von Unternehmen, deren Aufgabe die Konsolidierung von Risiken ist. Das Studium soll die Studierenden dazu befähigen, Marktstrukturen und Unternehmensprozesse in der Versicherungswirtschaft zu analysieren, wobei eine besondere Bedeutung den staatlichen Regulierungen (Versicherungsaufsicht, Sozialversicherungsgesetzgebung) und den Eigenarten des Produkts Versicherungsschutz zukommt.

Inhalte

Neben den Besonderheiten von verschiedenen Branchen (Lebens-, Sach-, Kraftfahrzeug-, Rückversicherungen), verschiedenen Unternehmenstypen (Aktiengesellschaften, Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit, öffentlich-rechtliche Versicherer) und Sozialversicherungsträgern werden in diesem Wahlpflichtfach auch die Grundlagen der ökonomischen Versicherungstheorie und der Marktstrukturanalyse behandelt. Da der Erfolg der Versicherungstätigkeit entscheidend von der Effizienz der Informationssammlung, -aufbereitung und -verarbeitung abhängt, bildet die Vermittlung von Kenntnissen über Informationsverarbeitungstechnologien einen wichtigen Teil des versicherungsbetriebswirtschaftlichen Studiums.

Bezug zu anderen Fächern

  • Banken und Finanzmärkte (Risikomanagement und Asset Liability Management)
  • Controlling
  • Non-Profit-Management
  • Öffentliche Finanzen (Sozialversicherungssysteme)
  • Ökonometrie und Statistik (Empirisches Arbeiten)

Basisliteratur

  • Schulenburg, J.-M., Lohse, U. (2014) Versicherungsökonomik, 2. Auflage, Karlsruhe.
  • Farny, D. (2011) Versicherungsbetriebslehre, 5. Auflage, Karlsruhe.
  • Zweifel, P. und R. Eisen (2013) Versicherungsökonomie, 2. Auflage, Berlin.
  • Outreville, J. F. (1998) Theory and Practice of Insurance, Dordrecht.
  • Greiner, W., Graf von der Schulenburg, J.-M. (2013), Gesundheitsökonomik, 3. Auflage, Tübingen.
  • Breyer, F., Zweifel, P., Kifmann, M. (2005), Gesundheitsökonomik, 5. Auflage, Berlin.
  • Schöffski, O., Graf von der Schulenburg, J.-M. (Hrsg.) (2011), Gesundheitsökonomische Evaluationen, 4. Auflage, Berlin.