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Was ist besser – Schule oder Studium?

24 wissbegierige Schülerinnen und ein Schüler haben am 27. April den diesjährigen ‚Zukunftstag‘ in der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät verbracht.

Das Eis war schnell gebrochen. Nachdem die 11- bis 15-Jährigen zunächst noch etwas schüchtern die Begrüßung durch den Dekan, Prof. Jens Robert Schöndube, im Niedersachsensaal verfolgten, war in der anschließenden Vorstellungsrunde die Zurückhaltung verflogen. Die Kurzinterviews mit den noch unbekannten Tischnachbarn brachten Interessantes zu Tage.

Die Frage nach der besten Erfindung, die die Digitalisierung nach Meinung der Teilnehmer hervorgebracht hat, bot die passende Überleitung zum Vortrag von Prof. Michael H. Breitner. Der Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik regte seine jugendlichen Zuhörer zum kritischen Nachdenken über ihr eigenes Netzverhalten an – ohne erhobenen Zeigefinger aber dafür mit einer Fülle überzeugender Beispiele.

„Das Internet vergisst nie“, brachte er die Besonderheit der Kommunikation im Netz auf eine jugendgemäße Formel. Sie ist nicht vergänglich und obendrein unendlich oft reproduzierbar. Das gilt für das geschriebene Wort genau wie für das Foto und den Film. „Überdenken Sie Ihre Kontakte und Chats und betrachten Sie die Inhalte kritisch“, lautete sein Fazit. Devi Neelakshi wollte es genauer wissen. Die Schülerin einer 5. Klasse der Leonore-Goldschmidt-Gesamtschule ließ sich noch einmal erklären, wie sie eine App am besten deinstalliert. Bei so viel Wissbegierde muss die Leibniz Universität nicht um ihren weiblichen Studierendennachwuchs in den MINT-Fächern bangen.

Wie sieht der Alltag von Studenten aus? Muss man täglich zur Uni gehen und wie lange dauert eine Vorlesung? Wieviel Klausuren schreiben Studenten in einem Semester, wieviel Freizeit bleibt ihnen und reicht das Bafög, um das Studium zu finanzieren? Vanessa Geruschkat, Masterstudentin im 2. Semester Wirtschaftswissenschaft, beantwortete geduldig jede Frage. „Was ist besser – Schule oder Studium“, wollte eine der Schülerinnen von ihr wissen. Obwohl die meisten Gäste erst in einigen Jahren ihr Abitur ablegen werden, war der Weg zur Wahl des passenden Studienplatzes für sie von besonderem Interesse.

Spannend fanden die Schüler die Atmosphäre während der Vorlesung ‚Informationsmanagement‘. Sichtlich beeindruckt beobachteten sie aus der letzten Reihe des großen Hörsaals des Conti Campus die Kulisse mit 450 Studierenden.

Die lange Warteschlange vor der Mensa hat niemanden beim abschließenden gemeinsamen Mittagessen gestört. Dass sich die ‚Contine‘ zu Recht so großer Beliebtheit unter den Studenten erfreut, bewies die Bemerkung einer Teilnehmerin: „So ein cooles Essen müsste es mal bei uns in der Schule geben.“