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Bildung als Schlüsselfaktor für zukünftigen Wohlstand

v. l. n. r.: Ludger Wößmann, Jan Bietenbeck, Felicitas Schneider

Gute Bildung für jeden Einzelnen – das ist das Ziel eines zukunftsfähigen Bildungswesens und Grundlage einer leistungsfähigen Gesellschaft. Doch wie muss Bildung heute gestaltet werden, um den vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden und Wohlstand für künftige Generationen zu sichern?

Über diese und weitere Fragen diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom 1. bis 3. März an der Leibniz Universität anlässlich der Jahrestagung des Bildungsökonomischen Ausschusses im Verein für Socialpolitik.

Gastgeber der diesjährigen Konferenz war das Team des Instituts für Wirtschaftspolitik der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät unter Leitung von Prof. Dr. Stephan L. Thomsen.

Die Teilnehmer präsentierten unter dem Tagungsthema „Bildung und Wohlstand“ in acht Vorträgen aktuelle Ergebnisse aus der Bildungsforschung. Die Keynote Lecture hielten David N. Figlio (Northwestern University) und Monika Jungbauer-Gans (Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung). Das Konferenzprogramm wurde durch eine Poster Session mit elf Beiträgen ergänzt.

Um herausragende bildungsökonomische Forschung zu fördern und öffentlich sichtbar zu machen, vergibt der Bildungsökonomische Ausschuss alle zwei Jahre den Preis für die beste Dissertation auf dem Gebiet der Bildungsökonomik. Jan Bietenbeck erhielt am 2. März die Auszeichnung für seine Promotionsschrift, die die Effekte von Sitzenbleiben, modernen Unterrichtsmethoden und des Fachwissens der Lehrer auf die Schüler analysierte. Das Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro spendete die Roland Berger Stiftung für europäische Unternehmensführung. Jan Bietenbeck, der seine Dissertation in Madrid verfasste und zuvor seinen Bachelor in Maastricht und seinen Master in Edinburgh abgeschlossen hat, lehrt und forscht als Assistant Professor in Lund.

Im Verein für Socialpolitik, der wissenschaftlichen Gesellschaft der deutschsprachigen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler mit rund 4.000 persönlichen und institutionellen Mitgliedern, arbeiten 24 ständige Fachausschüsse. Im Bildungsökonomischen Ausschuss treffen sich seit 1975 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jährlich, um ihre aktuelle bildungsökonomische Forschung zu diskutieren. Zu den 60 Mitgliedern gehören Prof. Dr. Patrick Puhani und Prof. Dr. Stephan L. Thomsen von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität. Während der Mitgliederversammlung des Ausschusses am 2. März erfolgte darüber hinaus die Kooptation von Prof. Dr. Daniel Schnitzlein, Institut für Arbeitsökonomik.

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier.