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Forschungsschwerpunkt Internationales Management und Operations Management

Im Zentrum steht das Erklären, Modellieren, Gestalten, Optimieren und Lenken komplexer Systeme aus dem Blickwinkel einer theoretisch fundierten, methodisch hoch professionalisierten, praktisch normativen Managementlehre. Nachhaltig innovative Akzente hinsichtlich einer ökonomisch tragfähigen sowie gesellschaftlich verantwortlichen Handhabung aktueller Herausforderungen sollen dabei auf der Ebene einzelner Unternehmen, nicht-kommerzieller Organisationen etc. (Mikro-Perspektive), auf der integrierter Wertschöpfungsketten bzw. -netzwerke (Meso-Perspektive) sowie auf der Ebene gesamtgesellschaftlicher Bedingungen, Strukturen und Prozesse (Makro-Perspektive) gesetzt werden.

Inhaltliche Fragestellungen

Basierend auf einer systematischen Analyse der immer globaleren gesellschaftlichen, ökonomischen, ökologischen, politisch-rechtlichen, technologischen und soziokulturellen Herausforderungen an Unternehmen und Institutionen werden entlang der beiden forschungsprogrammatischen Hauptstränge zahlreiche grundlegende wie auch jeweils aktuelle Themenfelder bearbeitet. Im Feld des „International Management“ sind dies etwa folgende: Internationale Handelsabkommen, umwelt- und entwicklungspolitische Problemlösungen, neue Marktstrukturen und -prozesse, Verhaltenstrends bei relevanten Stakeholdern (Kunden, Mitarbeiter, Wettberber, regulative Institutionen etc.),  Strategisches Management und Marketing, Reputations- und Wettbewerbs-, F&E- und Innovations-, Organisations- und Personalstrategien (International Assignments, Global Talent Management), Unternehmensidentität und –kultur, Leadership/Followership sowie Global Teams. Im Feld des „Operations Management“ sind u.a. hervorzuheben: Analyse und Optimierung unternehmerischer Informations- und Kommunikationsprozesse in Wirtschaft und Verwaltung, marktorientierter F&E- sowie Innovationsprozesse, der Prozesse und Strukturen betrieblicher Leistungserstellung in der industriellen Sachgüter- und Dienstleistungsproduktion sowie im Feld der Logistik und des Vertriebs. Von grundsätzlicher Bedeutung ist ferner der Themenbereich der Technologie- und Marketingfolgenabschätzung.

Relevanz für Forschung und Praxis

Mit dem Forschungsschwerpunkt werden markante Beiträge sowohl zu einem wissenschaftlich-theoretischen Fortschritt als auch hinsichtlich praktischer Problemlösungen aus dem Blickwinkel mittlerer und größerer Unternehmungen, nicht-kommerzieller Institutionen, komplexer Wertschöpfungsketten bzw. -netzwerke, aber auch aus gesellschaftlicher Sicht geleistet. Die Vertreter des Schwerpunkts sind hierzu hochgradig vernetzt – sei es auf der Ebene international hochrangiger Wissenschaftsnetzwerke und Forschungsverbünden oder im Bereich Wirtschaft und Politik.

Forschungsmethoden

Um höchsten wissenschaftlichen wie auch praxeologischen Anforderungen gerecht zu werden, ist die problemadäquat mehrstufige und systematisch integrierte Nutzung eines breiten Spektrums an anspruchsvollen Methoden von qualitativen Methoden im Sektor der Problemanalyse und Generierung von Hypothesen bis hin zu quantitativen Methoden im Sektor der Hypothesenprüfung, Optimierung und Prognose kennzeichnend (z.B. multivariate Statistik der 2. und 3. Generation, Neuronale Netze, spieltheoretische sowie neuroökonomische Konzepte).