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Forschungsschwerpunkt Arbeit, Gesundheit und Bevölkerung

Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Leibniz Universität Hannover eines der wichtigsten Zentren für arbeits- und gesundheitsökonomische Forschung in Deutschland. Da zwei Drittel des Volkseinkommens durch den Faktor Arbeit erwirtschaftet werden, sind bevölkerungsökonomische Fragen wie die Gesundheit der Erwerbsbevölkerung, deren Bildung, Bevölkerungswachstum und Familienpolitik neben dem unmittelbaren Arbeitsmarktgeschehen politisch wichtige volkswirtschaftliche Fragen. Zudem ist der Gesundheitssektor in Deutschland mit rund 4,2 Millionen Beschäftigten und einem Anteil von mehr als 10 Prozent des Sozialproduktes einer der größten Wirtschaftsektoren.

Methodisch können Analysen im Forschungsschwerpunkt Arbeit, Gesundheit und Bevölkerung auf makroökonomischer oder mikroökonomischer Ebene ansetzen. Die Methoden variieren von theoretischen Arbeiten über Simulationen bis zu empirischen Auswertungen mit Daten auf Personen- oder Firmenebene. Im Bereich der angewandten Mikroökonometrie wurden viele methodische Neuerungen vor allem durch Fragestellungen motiviert, die Gegenstand unseres Forschungsschwerpunkts sind.  Methodische Neuerungen betreffen insbesondere die der Naturwissenschaft und der Medizin entlehnte experimentelle Empirie.

Zahlreiche Veröffentlichungen in renommierten wissenschaftlichen Zeitschriften des Forschungsschwerpunkts spiegeln eine aktive Forschungsorientierung wider, die sich auch in mehreren DFG-Projekten, einem DFG-Schwerpunktprogramm, EU und weiteren Drittmittelprojekten ausdrückt. Beispielsweise ist das Projekt LEPAS (Long-run Economic Perspectives of Aging Societies), ein im EU-FP7-Rahmenprogramm finanziertes Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Hannover, Alicante, Kopenhagen und Wien. Mitglieder des Forschungsschwerpunktes sind für die Schriftleitungen der Fachzeitschriften Advances in Statistical Analysis, „der moderne staat“, European Journal of Health Economics, Finnish Economic Papers und Health Economics Review verantwortlich.

Unsere interdisziplinäre Forschungsstelle für Gesundheitsökonomie zählt zu den größten universitären Forschungseinrichtungen für Gesundheitsökonomie in Deutschland.

Drei Institute des Forschungsschwerpunktes sind Projektpartner des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung bei der jährlichen Befragung von ca. 16.000 Betrieben in Deutschland (IAB-Betriebspanel).