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Bachelor (mit Pauschalanrechnung)

Allgemeines

Im 5. Semester sind in Hannover Kurse im Umfang von 28 ECTS (Empirische Wirtschaftsforschung, VWL VI, BWL VI und 4 ECTS für die Schlüsselkompetenzen). Studierende, die die Pauschalanrechnung beantragen, müssen im Auslandssemester nicht die gleichen Kurse belegen, wie sie gem. der Prüfungsordnung vorgeschrieben sind. Die Voraussetzungen, die im Ausland erbrachte Kurse erfüllen müssen sind die folgenden:

  • Kurse mit wirtschaftswissenschaftlichem Inhalt (z.B. "Financial Derivatives"; aber nicht: "Spanish History")
  • Kurse, die bis zum Antritt des Auslandsstudiums noch nicht gehört wurden (z.B. "Audit Theory", aber nicht "Introduction to Taxation")
  • Kurse, die mindestens dem Niveau des 5. Semesters entsprechen (z.B. Kurs aus dem 3 Jahr oder Master, nicht jedoch aus dem ersten Studienjahr)

Es ist zusätzlich möglich, dass ein Sprachkurs oder ein weiterer als Schlüsselkompetenzkurs zu wertender Kurs mit max. 4 ECTS angerechnet wird. Bei einem Sprachkurs darf nur die Landessprache unterrichtet werden (z.B. "Koreanisch" in Korea, nicht aber "Französisch" in Australien).

 

PS. Das Modul "Wissenschaftliches Schreiben" (1 ECTS) aus dem 5. Fachsemester ist von der Pauschalanrechnung separat bzw. unabhängig und muss nach dem Auslandsaufenthalt in Hannover belegt werden!

Vorgehensweise

1. Beantragung der Pauschalanrechnung

Bitte reichen Sie im Auslandsbüro die folgenden Unterlagen ein:

  • Kursbeschreibungen aus denen der Kursinhalt und die erreichbaren Kreditpunkte (ECTS) hervorgehen
  • bei außereuropäischen Universitäten die Zeiten und Dauer zu denen die Kurse stattfinden (zur Ermittlung der ECTS)
  • Matrikelnummer und E-Mail-Adresse

Die Anzahl der Kurse differiert von Universität zu Universität. In der Summe müssen es mindestens 28 ECTS sein. Bei außereuropäischen Universitäten sind das in der Regel ca. 5-6 Kurse.

Den Antrag können Sie einreichen bis zum 31.10. im Semester des Auslandsaufenthaltes. Er muss jedoch spätestens vier Wochen vor Beginn der Prüfungen vor Ort eingereicht werden.

Nach dem 31.10. eingereichte Anträge können nicht mehr berücksichtigt werden. Das heißt, dass dann keine Möglichkeit der Anrechnung besteht.

2. Prüfung der Anrechnung

Das Auslandsbüro prüft die von Ihnen eingereichten Unterlagen. Sollten die oben genannten Bedingungen nicht erfüllt sein, kann sich die Anerkennung unter Umständen verzögern. Sollten bestimmte Bedingungen nicht erfüllt sein, werden Sie gebeten andere oder weitere Kurse einzureichen.

Bei erfolgreicher Prüfung wird der Auslandsbeauftragte eine Empfehlung an das Büro des Studiendekans geben, dass die von Ihnen beantragten Kurse bei Bestehen angerechnet werden. Sie erhalten darüber eine Kopie per E-Mail.

Sie sind damit auch für die Prüfungen in Hannover angemeldet, nicht jedoch für die Prüfungen an der Partneruniversität, die ggf. eigene Anmeldeprozedere hat!

3. Beurlaubung oder Abmeldung von der Zwangsanmeldung

In der Regel wird es der Fall sein, dass Sie im 5. Semester keine Prüfungen in Hannover absolvieren werden. Daher sollten Sie die Beurlaubung beantragen. Sollten Sie in Hannover die Studiengebühren dennoch zahlen wollen, müssen Sie eine Abmeldung von der Zwangsanmeldung im Büro des Studiendekans (formloser Antrag) vornehmen.

4. Änderungen

Sollten Sie vor Ort an der Gastuniversität feststellen, dass Sie Kurse nicht belegen können, sollten Sie schnellstmöglich eine Änderung des Antrags stellen. Bitte senden Sie erneut die erforderlichen Unterlagen (Kursbeschreibungen nur für die "neuen" Kurse) an das Auslandsbüro.

5. Tatsächliche Anrechnung

Sie sind aus dem Ausland zurück und wollen die erbrachten Kurse zur Anrechnung bringen. Das ist nur mit dem Original des Transcript of Records (Notenspiegel, den Sie von Ihrer Gastuniversität erhalten) möglich. Zunächst lassen Sie sich von Frau Oelze bestätigen, dass Sie alle Kurse gem. der vorherigen Absprache (Pauschalanrechnungsempfehlung) besucht und bestanden haben. Dann gehen Sie zum Büro des Studiendekans und zeigen das Original des Transcripts erneut vor mit der Bestätigung, die Sie von Frau Cristaldi erhalten haben. Reichen Sie bitte gleichzeitig ein formloses Schreiben mit ein, in dem Sie die Anrechnung und die Hochstufung in das 6. Semester beantragen. 

Das Büro des Studiendekans veranlasst, dass die Kurse des 5. Semesters in ihrem Notenspiegel als erbracht an Ihrer Gastuniversität gekennzeichnet werden. Damit ist die Anrechnung abgeschlossen.

Besondere Hinweise

  • Außereuropäische Universitäten: Insbesondere bei Universitäten in Übersee sollten Sie vor ihrer Bewerbung für eine Universität einmal im Auslandsbüro vorbeikommen, da es vorkommen kann, dass Sie nur eine begrenzte Zahl an Kursen belegen können und damit nicht ausreichend Kurse für die Pauschalanrechnung dort belegen dürfen. Es gibt eine Reihe an Alternativen, wie man dieses Problem lösen kann. Da diese sehr individuell sind, ist es am besten, ins Auslandsbüro zur Beratung zu gehen.
  • Freemover: Sollten Sie an eine Nicht-Partneruniversität gehen wollen, sollten Sie prüfen lassen, ob Leistungen von dieser Universität überhaupt anerkannt werden können. Sie können sich darüber gerne im Auslandsbüro informieren.
  • Nichtbestehen von Leistungen: Sollten im Ausland mehr als 20 ECTS und weniger als 28 ECTS erzielt werden, wird der Studiendekan auf Vorschlag des Auslandsbeauftragten eine nachzuholende Prüfungsleistung festsetzen. Werden weniger als 20 ECTS erzielt, ist eine Anrechnung über die Fachvertreter vorzunehmen.
  • Maximalgrenze für anrechenbare ECTS: Es gilt eine Maximalgrenze von 60 ECTS, die von anderen Universitäten in Deutschland und im Ausland auf den Bachelor in Hannover angerechnet werden können.