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Vertiefungsfach Wirtschaftstheorie

Aufbau

Das ökonomische Vertiefungsfach umfasst im Masterstudiengang Wirtschaftsingenieur (3 Semester) 24 Leistungspunkte. Aufgrund der Neustrukturierung der ökonomischen Vertiefungsfächer im Bachelorstudiengang Wirtschaftswissenschaft ab Sommersemester 2015 gilt für das ökonomische Vertiefungsfach folgende Übergangsregelung bei Studienbeginn im Master zum Sommersemester 2015 und Sommersemester 2016:

  • 1 Pflichtmodul à 5 Leistungspunkte im 1. Semester
  • 1 Seminar à 4 Leistungspunkte während 1.-3. Semester
  • 3 Wahlpflichtmodule (fakultative Module) mit insgesamt 15 Leistungspunkten während 1.-3. Semester

Bitte beachten Sie, dass sich der Titel des jeweiligen Pflichtmoduls im ersten Semester im Vergleich zur PO 2006 durch die Neustrukturierung zum Teil leicht geändert hat. Bitte orientieren Sie sich an den Bezeichnungen gemäß PO 2012, die Anmeldung erfolgt mit den Bezeichnungen gemäß PO 2006.

SoSe 2017

WS 17/18

SoSe 2018

Pflichtmodul (PO 2012)

Grundlagen der Wirtschaftstheorie

X


X

Seminar

Forschungsseminar

X

X

X

Seminar zur Mikroökonomik

X

X

X

Seminar: Aktuelle Fragen zur Makroökonomik

X

 

X

Seminar zur Wirtschaftstheorie

X

 

X

Seminar Angewandte Wirtschaftspolitik

 

X

 

Fakultative
Module /Wahlpflichtmodule
1

Wohlfahrtsökonomik

 

X

 

Social Choice

X

 

X

Game Theory

X

 

 

Themen der Spieltheorie

 

X

 

Managerial Economics

 

X

 

Advanced International Economics

X

 

X

Matching Märkte

 

 

 

Ökonomie des Terrorismus

X

 

X

Konjunkturtheorie und -politik

 

X

 

Theoriegeschichte

X

 

 

Distribution Theory

X

 

 

1 Voraussichtliches Angebot


Gegenstand

Das Vertiefungsfach Wirtschaftstheorie beschäftigt sich mit der Untersuchung ökonomischer Fragestellungen aus den Bereichen Makroökonomik, Mikroökonomik und Politische Ökonomie/Wirtschaftspolitik. Es stellt Methoden und Instrumente bereit, um dynamische gesamtwirtschaftliche Prozesse wie Wirtschaftswachstum oder Konjunkturzyklen beschreiben und analysieren zu können, um komplexe und strategische Entscheidungsprobleme von Individuen, Haushalten und Unternehmen lösen und die Interaktion von Mitgliedern dieser Gruppen auf Märkten strukturieren zu können, und um wirtschaftspolitische Fragestellungen aus ökonomischer Sicht beurteilen und bewerten zu können.

Zielsetzung

Die Studierenden sind mit fortgeschrittenen Methoden der ökonomischen Theorie und ihren Anwendungen vertraut. Im Bereich der Makroökonomik können sie dynamische Theorien zur Erklärung von Wachstum, Entwicklung und Konjunktur anwenden. Im Bereich der Mikroökonomik sind sie in der Lage, mit Mitteln und Methoden der Wohlfahrtsökonomik und der Spieltheorie komplexe Entscheidungs- und Bewertungsprobleme mit mehreren Beteiligten zu analysieren und zu gestalten. Im Bereich der politischen Ökonomie können sie Theorien der Institutionenökonomik und des public choice zur Erklärung und Beurteilung der wirtschaftlichen und politischen Performance von Staaten anwenden.

Inhalte

Im Kurs Grundlagen der Wirtschaftstheorie gewinnen wir einen Überblick über Entwicklung, Stand und Methoden der Wachstumstheorie. Wir versuchen zu erklären, warum einige Länder schneller wachsen als andere. Im Vordergrund stehen dabei neben neoklassischen Modellen der Kapitalakkumulation auch die Rolle von lang- und superlangfristigen demographischen Entwicklungen sowie die Rolle von Institutionen.

In jedem Semester wird ein Seminar angeboten, in dem aktuelle wirtschaftstheoretische oder –politische Fragestellungen vertieft behandelt werden. Das Seminar wendet sich an fortgeschrittene Studierende.

Die vorstehenden Pflichtveranstaltungen werden durch diverse fakultative Lehrveranstaltungen ergänzt.

Im Kurs Wohlfahrtsökonomik machen wir uns mit zentralen Theorien und Methoden der normativen Analyse wirtschaftlicher Zustände und Prozesse vertraut. Wir lernen Kriterien zur Beurteilung von allokativer Effizienz und distributiver Gerechtigkeit kennen und können diese auf wirtschaftspolitische Fragestellungen anwenden. Wir wissen um Möglichkeiten und Grenzen der gesellschaftlichen Zielbestimmung. Neben den (neo-)klassischen Standardmethoden der Wohlfahrtsökonomik werden auch moderne Ansätze aus der verhaltensorientierten Wirtschaftsforschung präsentiert.

Kurse zur Spieltheorie liefern das fomale Rüstzeug für die moderne Wirtschaftstheorie und ihre Anwendungen. Kurse zur Konjunkturtheorie vertiefen die Kenntnisse über dynamische wirtschaftliche Prozesse. In Kursen zu Social Choice und zur Verteilungstheorie werden normative Konzepte wie Gerechtigkeit, Gemeinwohl etc. diskutiert und in ihren ökonomischen Implikationen untersucht. Kurse zur Außenhandelstheorie erweitern den Blick auf internationale Zusammenhänge. Kurse zur Industrieökonomik und Wettbewerbspolitik befassen sich mit Unternehmensstrategien im Wettbewerb und der Regulierung von Märkten.

Bezug zu anderen Fächern

Das Vertiefungsfach Wirtschaftstheorie lässt sich sinnvoll mit einer Vielzahl von anderen Fächern kombinieren:

  • Arbeitsökonomik
  • Entwicklungs- und Umweltökonomik
  • Finanzmärkte
  • Geld und internationale Finanzwirtschaft
  • Öffentliche Finanzen
  • Ökonometrie und Statistik
  • Wirtschaftsgeographie