Logo Leibniz Universität Hannover
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Logo Leibniz Universität Hannover
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
  • Zielgruppen
  • Suche
 

Vertiefungsfach Controlling

Aufbau

PO 2012: Das Vertiefungsfach umfasst 25 Leistungspunkte:

  • 1 Pflichtmodul à 5 Leistungspunkten im 6. Semester
  • 1 Seminar à 5 Leistungspunkten während 6.-8. Semester
  • 3 Wahlpflichtmodule mit insgesamt 15 Leistungspunkten während 6.-8. Semester

SoSe 2017

WS 17/18

SoSe 2018

Pflichtmodul (PO 2012)

Controlling I

X

 

P2

Seminar

Seminar in Personalökonomik

X

X

 

Seminar zu Koordinationsproblemen bei Investitionsentscheidungen

X

 

 

Seminar in Managerial Accounting

X

X

 

Seminar zur Innovationssteuerung

X

 

 

Seminar: Corporate Financing Decisions under Asymmetric Information

X

 

 

Seminar im Controlling

X

X

X

Fakultative
Module / Wahlpflichtmodule
1

Controlling II

 

 

 

Controlling und Wertschöpfungskette / Controlling and Value Generation Chain 

X

X

X

Personnel Economics 

X

 

X

Controlling im Versicherungsbetrieb

 

X

 

Operations Research

X

 

X

Koordination und Budgetierung

X

 

X

Dezentrale Unternehmenssteuerung

 

X

 

Data Analytics

X

X

X

 1 Voraussichtliches Angebot

  2 BSc WiWi PO 2012: Prüfungsangebot (P) ist sichergestellt; Angebot der Veranstaltung wird erst mit dem Lehrplan SoSe 2018 festgelegt. MSc WiIng PO 2012: Abhängig von dem Ergebnis der Vertiefungsfachwahl im WS 17/18 wird über den Lehrplan SoSe 2018 festgelegt, ob die bisherige Lehrveranstaltung oder ein Ersatzangebot das Pflichtmodul darstellt.


Gegenstand

Controlling dient der Steuerung und Koordination von Entscheidungen in Unternehmungen, Organisationen und Institutionen. Es besitzt eine entscheidende Schnittstellenfunktion zwischen den funktionalen und organisatorischen Unternehmensbereichen. Als akademische Disziplin analysiert das Controlling die Generierung und Aufbereitung von Information zur Lösung von Koordinations- und Steuerungsproblemen. Dabei verknüpft es wesentliche Erkenntnisse vieler Teildisziplinen der Betriebswirtschaftslehre sowie der Mikroökonomik und entwickelt diese anwendungsorientiert weiter.

Zielsetzung

Die Ausbildung legt hohen Wert auf eine analytisch-ökonomische Fundierung. Im Vordergrund steht die problembezogene Schulung des analytischen Denkvermögens. Die Studierenden des Vertiefungsfaches sollen die Fähigkeit zur Analyse und Lösung von Koordinationsproblemen erwerben, die insbesondere durch Zielkonflikte und Informationsasymmetrien entstehen. Die Forschung des Instituts für Controlling verfolgt das Ziel, Steuerungs- und Koordinationsprobleme ökonomisch zu modellieren und zu analysieren. Im Vordergrund steht dabei die Analyse von Anreizsystemen für Zwecke der Verhaltenssteuerung.

Inhalte

In den Veranstaltungen des Instituts für Controlling sollen theoretische und praktische Ansätze zur Lösung von Koordinations- und Steuerungsproblemen vermittelt und weiterentwickelt werden. Die Steuerung erfolgt durch informationsbasierte Koordinations- und Anreizmechanismen, zum Beispiel Transferpreise oder Entlohnungssysteme. Für die Analyse der Ausgestaltung solcher Mechanismen stehen vor allem informations-, spiel- und industrieökonomische Ansätze im Mittelpunkt.

Hinweise zu Vorkenntnissen und Auffrischung der Basiskenntnisse für die einzelnen Lehrveranstaltungen:

Es wird von Ihnen erwartet, dass Sie die erforderlichen mathematischen, statistischen und mikroökonomischen Grundlagen sowie die Grundlagen der internen Unternehmensrechnung aktiv beherrschen.

Bezug zu anderen Fächern

Das Vertiefungsfach Controlling lässt sich sinnvoll mit einer Vielzahl von anderen Fächern kombinieren:

  • Betriebswirtschaftliche Steuerlehre
  • Finanzmärkte
  • Produktionswirtschaft
  • Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung.

Basisliteratur

  • Demski, J. (2008) Managerial Uses of Accounting Information, 2.Auflage.
  • Ewert, R. / Wagenhofer, A. (2008) Interne Unternehmensrechnung, 7. Auflage.
  • Laffont, J.-J./Martimort, D. (2002) The Theory of Incentives: The Principal-Agent Model.